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Hollands landschap met tulpen en een molen

1.6 Erkenne ich Gott in der Natur und in der Welt?

Schöpfung oder Zufall?

Wenn du die Natur genau betrachtest, wirst du feststellen, dass alles vollkommen geordnet ist und auf wundersame Weise zusammenpasst. Erscheint es nicht unwahrscheinlich, dass all dies durch den puren Zufall entstand?  Keine Theorie über den Ursprung des Lebens und des Universums ist vollständig ohne einen Verstand oder einen Schöpfer dahinter. Wir nennen diesen Gott.

Genau wie ein Künstler, offenbart auch Gott Teile von sich in der Natur; und zwar, dass er existiert und dass er die Welt geschaffen hat (wir nennen das natürliche Offenbarung). Die Hauptbotschaft des Glaubens ist, dass Gott die Welt aus Liebe zu den Menschen geschaffen hat.

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Genau wie ein Künstler offenbart Gott in seiner Schöpfung etwas von sich selbst. Mit Sicherheit ist die Ordnung und Schönheit, die wir sehen, nicht etwa durch Zufall entstanden.

Die Weisheit der Kirche

Wie kann man Gott mit dem bloßen Licht der Vernunft erkennen?

Ausgehend von der Schöpfung, das heißt von der Welt und von der menschlichen Person, kann der Mensch mit der bloßen Vernunft Gott gewiss als Ursprung und Ziel aller Dinge und als höchstes Gut, als Wahrheit und als unendliche Schönheit erkennen. [KKKK 3]

Können wir die Existenz Gottes mit unserer Vernunft erkennen?

Ja. Die menschliche Vernunft kann Gott mit Sicherheit erkennen.

Die Welt kann ihren Ursprung und ihr Ziel nicht in sich selber haben. In allem, was es gibt, ist mehr, als man sieht. Die Ordnung, die Schönheit und die Entwicklung der Welt weisen über sich selbst hinaus und auf Gott hin. Jeder Mensch ist offen für das Wahre, das Gute und das Schöne. Er hört in sich die Stimme des Gewissens, die ihn zum Guten hindrängt und vor dem Bösen warnt. Wer dieser Spur vernünftig nachgeht, findet Gott. [Youcat 4]

Das sagen die Kirchenväter

In Anbetracht dessen, dass Er der Schöpfer dieser Welt ist, die im Himmel und auf der Erde um uns herum sichtbar ist, wurde Gott allen Völkern bekannt, noch bevor sie in den Glauben an Christus eingeweiht worden waren. [Hl Augustinus, Über das Johannesevangelium, Trakt 106:4 (ML 35, 1910)]